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Pimcore Agentur

Deine Produkte sind erklärungsbedürftig. Deine Produktdaten auch

Varianten, Maße, Werkstoffe, Zulassungen, Zeichnungen, Übersetzungen. Jeder Kanal braucht einen anderen Ausschnitt davon, und jeder holt ihn sich heute woanders.

Pimcore ist eine Plattform für Produkt- und Stammdaten, Medien, Inhalte und Verkauf. Wir setzen sie dort ein, wo die Produktdaten der Kern sind. Sie hält das an einer Stelle und liefert jedem Kanal seine Fassung. Gepflegt wird einmal, ausgegeben so oft, wie es Kanäle gibt.

Über eure Produktdaten sprechen

Was sich ändert, wenn ein Produkt nur einmal gepflegt wird

In den meisten Unternehmen ist nicht die Tabelle das Problem, sondern dass es mehrere davon gibt und niemand sagen kann, welche gilt. Der Shop zieht aus der einen, der Katalog aus der anderen, der Großhändler bekommt eine dritte.

Mit Pimcore hängen alle an demselben Datensatz. Was das ändert, merkt zuerst die Person, die heute die Stände zusammensucht, und kurz danach der Vertrieb.

  • Eine Änderung am Produkt bleibt eine Änderung. Sie wird nicht zu vier Aufgaben in vier Systemen, von denen eine liegen bleibt.

  • Ab dem ersten Bereich

    Eine Fassung gilt, und alle sehen sie

    Werkstoff, Maß, Zulassung und Text stehen an einem Ort. Wer etwas ändert, ändert es dort. Die Frage, welche Liste gerade gilt, stellt sich nicht mehr.

  • Beim nächsten Händlerkatalog

    Ein Katalog für den Großhandel ist ein Export

    BMEcat mit ETIM-Klassifizierung entsteht aus dem Bestand. Fehlt ein Pflichtfeld, siehst du das vor dem Versand und nicht in der Absage des Händlers.

  • Bei der zweiten Sprache

    Eine neue Sprache ist eine Aufgabe mit Fortschritt

    Jedes Feld weiß, in welchen Sprachen es gepflegt ist. Was fehlt, steht als Liste da, und alles andere geht weiter raus, während übersetzt wird.

  • Wenn ein Kanal dazukommt

    Der nächste Kanal wird angeschlossen

    Shop, Katalog, Händlerportal und Datenblatt ziehen ihre Fassung aus demselben Datensatz. Ein weiterer Kanal heißt anschließen und nicht noch einmal erfassen.

Drei Dinge in einem System, und ein Datensatz je Produkt

Pimcore hält drei Sorten Daten an einer Stelle. Die Produktdaten selbst, also Varianten, Maße, Werkstoffe, Zulassungen und Übersetzungen. Die Medien dazu, also Fotos, Zeichnungen, Datenblätter und Videos. Und die Stammdaten, an denen alles hängt, etwa Artikelnummern, Einheiten und Klassifizierungen.

Die Fachwelt sagt dazu PIM, DAM und MDM. Wichtiger ist, was daraus folgt. Die Zeichnung zum Ventil liegt am Ventil und nicht im Netzlaufwerk. Die Artikelnummer gilt in allen drei Bereichen gleich. Und eine Variante ist eine Zeile am Produkt und kein zweiter Datensatz, den jemand nachpflegen muss.

  • Ein Produkt hat einen Datensatz, auch mit dreißig Varianten.
  • Jedes Bild und jedes Datenblatt hängt am Produkt, zu dem es gehört.
  • Artikelnummer, Einheit und Klassifizierung gelten überall gleich.

Ein Wert, vier Ausgaben.

Der Werkstoff eines Ventils ändert sich. Bisher hieß das, den Shop anzupassen, das Datenblatt neu zu erzeugen, die Katalogseite zu korrigieren und die Händlerdatei neu zu exportieren. Vier Wege und vier Gelegenheiten, einen davon zu vergessen. So sieht es aus, wenn alle vier an derselben Quelle hängen.

Was im Alltag über gute Produktdaten entscheidet

Ein Produktinformationssystem verkauft sich über Funktionslisten. Im Alltag entscheiden vier Dinge darüber, ob es trägt, und drei davon stehen in keiner Broschüre.

Der Fotoplatz eines Armaturenherstellers. Links dieselbe Baureihe in vielen Größen, rechts wird ein Ventil aufgenommen und erscheint sofort auf dem Bildschirm daneben.Dieses Bild wurde künstlich erzeugt.
Varianten, die keine eigenen Produkte sind
Eine Baureihe mit dreißig Größen ist ein Produkt mit dreißig Varianten und nicht dreißig Datensätze. Was für alle gilt, wird einmal gepflegt, was sich unterscheidet, hängt an der Variante.
Klassifizierung für den Handel
ETIM, eCl@ss und BMEcat sind die Bedingung, unter der ein Großhändler deine Daten annimmt. Pimcore führt die Pflichtfelder mit, und du siehst vor dem Versand, welches davon noch leer ist.
Übersetzungen als Zustand, nicht als Datei
Jedes Feld weiß, in welchen Sprachen es gepflegt ist und wo etwas fehlt. Damit ist eine neue Sprache eine Aufgabe mit einer Fortschrittsanzeige und kein Projekt mit einer Excel-Datei im Umlauf.
Medien am Produkt statt im Netzlaufwerk
Fotos, Zeichnungen und Datenblätter hängen am Datensatz und werden in der Größe ausgeliefert, die der jeweilige Kanal braucht. Damit endet die Suche nach der richtigen Bilddatei.

Varianten, Klassifizierungen, Medien und Übersetzungen sind in der frei verfügbaren Fassung enthalten. Welche Bausteine zu den kostenpflichtigen Ausgaben gehören, steht weiter unten im Lieferumfang, damit du es vor dem Angebot weißt.

Felix Kreitner von Klickpark

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Warum die Entscheidung gerade jetzt ansteht

Schlechte Produktdaten waren immer ärgerlich. Neu sind die Termine. Drei stehen fest und rücken näher, und alle drei verlangen strukturierte Produktdaten statt gewachsener Listen.

Dazu der tägliche Druck aus dem Handel. Wer über einen Großhändler oder einen Marktplatz liefern will, liefert BMEcat mit ETIM-Klassifizierung. Fehlt ein Pflichtfeld, wird der Katalog abgewiesen.

  • Ab 12. September 2026 gilt der EU Data Act mit Access-by-Design für vernetzte Produkte.
  • Ab 20. Januar 2027 gilt die EU-Maschinenverordnung, digitale Betriebsanleitung wird Regelfall.
  • Ab 18. Februar 2027 braucht jede Industriebatterie über zwei Kilowattstunden einen Batteriepass.
Technisches Büro eines Armaturenherstellers. Zwei Kollegen vergleichen einen gedruckten Katalog mit derselben Produktseite auf dem Bildschirm.Dieses Bild wurde künstlich erzeugt.

Wir fangen mit einer Produktgruppe und einem Kanal an.

Wir bauen das nicht zum ersten Mal

Bei DILO, einem Anbieter für emissionsfreies Gasmanagement, haben wir Pimcore als zentrales System eingeführt. Daraus sind der Produktkonfigurator und eine mehrsprachige Vertriebsplattform entstanden.

Damit ist Pimcore für uns keine Empfehlung aus dem Datenblatt. Wir betreuen und erweitern es im Alltag eines Kunden, dessen Vertrieb daran hängt.

Frag uns deshalb ruhig, was in der Praxis schwierig war. Die Antwort darauf ist nützlicher als jede Funktionsliste.

Nachgebaute Ansicht mit erfundenen Daten, Aufbau und Bedienung wie im echten System.

Pimcore Community Edition · Produktkonfigurator und Vertriebsplattform · mehrsprachig, weltweit im Einsatz

Ein Produktdatensatz in Pimcore. Links der Baum mit Artikeln, Produkteigenschaften und Kategorien, in der Mitte das Absperrventil DN 50 mit seinen technischen Kennwerten, jeder Wert in fünf Sprachen umschaltbar.

Ein Produktdatenbestand, aus dem alle ziehen

Ein Maß, eine Zulassung, ein Foto wird im Shop gebraucht, im Katalog, im Händlerportal und beim Außendienst. Wird jede Ausgabe für sich gepflegt, entstehen vier Stände desselben Produkts, und keiner weiß, welcher gilt.

In Pimcore liegt das Produkt einmal, mit seinen Varianten, Medien und Klassifizierungen. Über Schnittstellen holt sich jeder Kanal daraus seinen Ausschnitt, auch die Warenwirtschaft. Was einmal geprüft ist, bleibt geprüft, egal wer es später ausgibt.

Soll die Plattform vollständig quelloffen bleiben, ohne Umsatzschwelle und ohne kostenpflichtige Ausgaben, führt der Weg zu openDXP. Es kommt aus derselben Wurzel und steht unter GPL. Welcher der beiden Wege passt, hängt an eurem Umsatz und an den Bausteinen, die ihr wirklich braucht.

Was ohne Lizenz enthalten ist

Produktdaten, Medien und Stammdaten in einem System, mit Varianten, Klassifizierungen, Zulassungen und Übersetzungen. Keine Grenze bei Produkten, Datensätzen oder Nutzern.

Was wir dazu bauen

Die Anbindungen an ERP, Shop und Händlerportale und die Ausgaben, die ihr wirklich beliefert. Die Software läuft bei euch und ist auf euer Unternehmen lizenziert.

Ab wann eine Lizenz fällig wird

Ab fünf Millionen Euro weltweitem Konzernumsatz, einschließlich Mutter- und Schwestergesellschaften. Dafür gibt es dann auch Herstellersupport mit Reaktionszeiten.

Angaben aus der Editionsmatrix und dem Lizenztext von pimcore.com, Stand August 2026.

Das willst du wissen

Ab wann lohnt sich das für uns?

Nicht ab einer bestimmten Artikelzahl. Entscheidend sind Varianten, Sprachen, Kanäle und wie oft sich etwas ändert. Ein Hersteller mit 400 Artikeln in fünf Varianten, drei Sprachen und zwei Händlerportalen hat mehr davon als ein Händler mit 5.000 einfachen Artikeln in einem Shop. Wir sehen uns euren Bestand an, bevor wir ein Angebot schreiben, und sagen dir, mit welchem Bereich der Einstieg am meisten bringt.

Was kostet uns das wirklich?

Die Software selbst kostet unterhalb von fünf Millionen Euro weltweitem Konzernumsatz nichts. Die Arbeit kostet, und der größere Teil davon geht in die Struktur eurer Daten und nicht in die Installation. Wir rechnen dir deinen Fall durch, statt eine Spanne aus dem Markt zu wiederholen.

Unsere Produktdaten liegen doch schon im ERP.

Teilweise stimmt das, und bei Maschinenbauern mit einem gepflegten PLM ist der Einwand berechtigt. Das ERP führt die buchhalterischen Stammdaten, ein Produktinformationssystem bewirtschaftet die Beschreibungsdaten, also Texte, Bilder, Zeichnungen, Klassifizierungen und Übersetzungen. Der harte Punkt liegt in der Verbindung dazwischen. 39 Prozent der Unternehmen nennen unterschiedliche Systemlogiken zwischen ERP und Shop als großes Integrationsproblem (ibi research, Universität Regensburg).

Was bringt das messbar?

Ehrlich gesagt halten die meisten Zahlen, die in diesem Markt herumgereicht werden, keiner Prüfung stand. Belegt ist Folgendes. 86 Prozent der Händler halten detaillierte Produktinformationen für die entscheidende Maßnahme gegen Retouren (EHI Retail Institute 2023, 81 Händler aus DACH), und eine Retoure kostet im Schnitt 7,93 Euro reine Prozesskosten (Universität Bamberg). Was nicht belegt ist, obwohl es überall steht, ist die Aussage, ein Produktinformationssystem senke Retouren um 40 Prozent. Diese Zahl stammt aus einer Statistik über Personalisierung.

Unser letztes IT-Projekt ist gescheitert. Warum soll das hier klappen?

Weil wir es kleiner schneiden. Kleine IT-Projekte gelingen zu rund neunzig Prozent, sehr große zu unter zehn (Standish Group, mit Methodenvorbehalt). Wir fangen mit einer Produktgruppe und einem Ausgabekanal an, und erst wenn das trägt, kommt der Rest dazu. Dazu legen wir früh fest, wer für welches Datenfeld verantwortlich ist. Diese eine Festlegung entscheidet in diesen Projekten mehr als die Wahl der Software.

Wie lange dauert das?

Die Software steht in Wochen. Die Zeit geht in die Datenstruktur und in die Aufbereitung des Bestands. Rechne damit, dass genau dieser Teil länger dauert, als er sich anfühlt. 58 Prozent der Unternehmen haben den Aufwand für die Datenaufbereitung unterschätzt, nur 8 Prozent fanden ihn geringer als erwartet (ibi research). Deshalb sehen wir uns eure Daten an, bevor wir einen Termin nennen.

Brauchen wir das wegen des digitalen Produktpasses?

Als Pflicht ab 2027 wird er oft verkauft. Stand August 2026 sind die vier horizontalen Rechtsakte zum Produktpass noch nicht erlassen, und die kursierenden Jahreszahlen je Produktgruppe sind Planwerte und keine geltenden Fristen. Verbindlich ist bisher genau einer, der Batteriepass ab 18. Februar 2027. Was zusätzlich vor der Tür steht, ist die EU-Maschinenverordnung ab 20. Januar 2027 mit der digitalen Betriebsanleitung. Der Produktpass ist trotzdem ein guter Grund, die Datenstruktur jetzt richtig anzulegen statt in drei Jahren noch einmal.

Ist Pimcore nicht auch ein CMS?

Ja, und noch mehr. In derselben Anwendung stecken Produkt- und Stammdaten, die Medienverwaltung, ein Web-CMS und Bausteine für den Verkauf. Wir setzen Pimcore vor allem für Produktdaten ein, weil dort seine Stärke liegt. Für Websites und Portale nehmen wir Strapi, weil dort die Trennung von Inhalt und Darstellung zählt. Wer die ganze Plattform ohne Lizenzstufen will, findet sie in openDXP.

Wie sehen eure Produktdaten heute aus?

Sende uns deine Anfrage. Wir schauen uns an, wo eure Produktdaten heute liegen und was eure Kanäle verlangen, und melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung.

Felix ist dein erster Kontakt.